SchülerInnenmitwirkung

Der Klassenrat

Der Klassenrat ist ein Gremium, das das demokratische Miteinander und die Partizipation der SchülerInnen in unserer Schule fördert. Dabei beraten, diskutieren und entscheiden unsere SchülerInnen in regelmäßigen Sitzungen über selbstgewählte Themen, insbesondere über aktuelle Probleme und Konflikte in ihrem Schulalltag. Darüber hinaus kann der Klassenrat auch dazu genutzt werden, die Kinder aktiv in die Gestaltung und Organisation des Lernens und Zusammenlebens sowie in die gemeinsamen Planungen und Aktivitäten einzubeziehen. Gerade dieser Bereich soll im kommenden Schuljahr noch mehr ausgebaut werden, um den Kindern noch mehr Partizipationsmöglichkeiten zu bieten und sie aktiver in die Gestaltung ihres eigenen Lernprozesses zu integrieren. Im Rahmen der Gesamtkonferenz wurde entschieden, den Klassenrat verbindlich und einheitlich in allen Klassen einzuführen. Dabei wird im ersten und zweiten Schuljahr die Basis aufgebaut, im Verlauf des zweiten Schuljahres (ca. zum Halbjahr) wird dieser vollständig in einer festen Stunde etabliert. Zudem wird einmal im Schuljahr im Rahmen des Klassenrats ein Thema durch die Schülerinnen und Schüler im Bereich Sachunterricht, Kunst, etc. festgelegt, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler beschäftigen möchten. 

Das Schülerparlament

Das Schülerparlament soll im kommenden Schuljahr 2026/2027 an unserer Schule verbindlich eingeführt werden. Dabei werden sich die gewählten SchülervertreterInnen einer jeden Klasse regelmäßig monatlich treffen, um Ideen, Wünsche, Probleme und Vorschläge ihrer MitschülerInnen zu besprechen und an die Schulleitung oder die Lehrkräfte weiterzugeben. Dabei sollen die Kinder auch aktiv bei für sie wichtigen Bereichen des Schullebens, wie Projektplanungen (AG Tag), Regeln der Schulgemeinschaft etc. mitbestimmen. Die Kinder werden dabei in ihren demokratischen Kompetenzen sowie ihrer Kommunikations- und Argumentationsfähigkeit gefördert.

Konfliktlösung

Uns ist es wichtig, unsere Schülerinnen und Schüler frühzeitig darin zu unterstützen, Konflikte eigenständig zu lösen. Daher wird ab dem Schuljahr 2026/27 ein festes und einheitliches Schema zur Konfliktlösung in Form einer „Friedensbrücke“ oder eines „Friedensteppichs“ an unserer Schule etabliert. Dies soll den Kindern dabei helfen, Sicherheit und Orientierung in schwierigen Situationen zu gewinnen. Gerade in diesem Alter lernen Kinder grundlegende soziale Kompetenzen, die sie ihr Leben lang begleiten. Wenn sie lernen, Konflikte selbstständig und strukturiert zu bewältigen, stärkt das nicht nur ihr Selbstvertrauen, sondern auch ihre Fähigkeit zur Empathie und Kommunikation.

Ein klar vorgegebenes Schema bietet den Kindern eine Art „Leitfaden“, an dem sie sich orientieren können. In emotional aufgeladenen Situationen fällt es ihnen oft schwer, ihre Gedanken zu ordnen und angemessen zu reagieren. Durch wiederholtes Anwenden eines festen Ablaufs – Zuhören, eigene Gefühle benennen, Lösungen vorschlagen und gemeinsam entscheiden – entwickeln sie Schritt für Schritt Handlungssicherheit und Handlungskompetenz.